Nach 22 Jahren im Gastgewerbe nutzte Hans Binder sein Talent und bemalte aus Spaß für seine Stammgäste weiße T-Shirts und auch andere Kleidungsstücke mit seinen ersten Comicfiguren.

Den Beginn seines neuen Lebens als Künstler beschloß er 1988, nachdem die ersten größeren Aufträge von der Firma Strießnig (Krawatten-Erzeuger) erteilt wurden. Auch andere Firmen wurden auf Hans Binder aufmerksam und es entstanden Postkarten- und Comicserien auf vielen Gegenständen des täglichen Lebens. Er zog auch mit von ihm kreierter Mode, die er auch selbst moderierte, durch die Wiener Discoszene.

1990: Bei der TV-Serie „TOHUWABOHU“ war Hans Binder von der ersten bis zur letzten Folge für die Grafik und diverse Bühnenbilder verantwortlich. Nebenbei entstand die bereits 1988 begonnene Comic-Präservativserie „SUPERLOVERS“.

Im Jahr 1991 fand eine erste Alleinausstellung im Wiener Palais Palffy statt. Binder‘s außerirdische Wesen, die „CLEANYTRONIER“ bildeten den Schwerpunkt dieser Sommerausstellung. Verschiedene Aufträge für Werbegrafiken, Schilder im Großformat, sowie Wandbemalungen für innen und außen, und auch die Gestaltung von Firmenlogos folgten.

1992 waren die künstlerische Neugestaltung der Geisterbahn im Wiener Prater, sowie Aufträge durch innovative Unternehmen, die ihre Corporate Identity auffrischen wollten, die Schwerpunkte.

Etliche Gastronomiebetriebe, wie z. B. „Kolarik‘s Luftburg“, engagierten Hans Binder 1993 für kreative Umgestaltungen ihrer Betriebe.

1995 war die Gestaltung des „CASINO LEGER“ im Spielcasino Baden bei Wien, mit rund 200 m2 Wandmalereien ein weiterer Höhepunkt des künstlerischen Aufstiegs des Künstlers. In diesem Jahr folgten auch die ersten Buchillustrationen.

Die Kreation der Leitfigur „AKTIVO“ (75 Jahre ÖSTA) entstand 1996 für das Bundeskanzleramt für Sport. Außerdem fand in diesem Jahr eine Einzelausstellung im Rahmen der Wiener Festwochen (Wiener Impressionen) statt.

1997 entstanden Großflächengemälde, Außenfassaden und Innengestaltungen. An Ölgemälden stach „Der Sündenfall“ hervor.

Entwurf und Fertigung des Bühnenbildes der Theaterfassung von Helmut Zenker‘s „TOHUWABOHU“ wurden 1998 gemacht.

1999 waren Neugestaltungen und Wandbemalungen mehrerer gastronomischer Betriebe angesagt. Dazu kamen Illustrationen, Bilderwitze und Politkarikaturen für die Sex-Zeitung „Die roten Seiten“.

Im Jahr 2000 folgten diverse Wandmalereien im Fremdenverkehrsgebiet Dachstein Tauernregion, wie ein Christophorus in Pruggern, eine Saunalandschaft in Haus im Ennstal, Kinderspielzimmer in Schladming, sowie Hausbeschriftungen in der Ramsau.

2001 waren die Vorstellungen von „Peppi Pimmelmann“ und des „Sexlexikons“ in der „LOGE“ in Wien, Bemalungen mit lustigen Gemüsemotiven in der Halle des Obst- und Gemüsegroßhändlers Perlinger und weitere Motivmalereien in gastronomischen Betrieben.

2002 wurden die ersten Perlinger-Groß-LKWs mit Comic-Gemüsemotiven verschönt. Dazu kamen diverse Wandmalereien in Privatschwimmbädern, und das Feuerwehrhaus in Binder Hansl‘s Heimatgemeinde Weidling wurde von ihm mit einem neuen Floriani beschmückt. In der Korneuburger Schiffswerft präsentierte der Künstler seine Werke.

Im Folgejahr 2003 waren der Bau eines Wikingerschiffs für Faschingsumzüge, die Gestaltung des Wellnessbereichs im Hotel „Kristall“ auf der Reiteralm, sowie mehrere Gemälde in Acryl und Öl mit esotherischen Themen, wie z. B. der Triptychon „Die Zeit und die Elemente“.

Sieben Entwürfe für Urlaubsfotoalben, die bei „Hofer“ zigtausend Male verkauft wurden, entstanden 2004. Wandmalereien in der „Luftburg“ im Wiener Prater und großformatige Gemälden, wie „Das Ding“, „Karfreitag“ und „Eingang zum Gral“ folgten.

2005 waren „Neon-Flower-Power“-Partys angesagt. Die Beatles, Stones, Che, Jimmy Hendrix u. a. wurden vom Künstler in UV-Farben gemalt und zieren seitdem mit dazugehörigem Neon-Deko mehrere Lokale in Wien. Die Gestaltung der Fassade, sowie Malereien im Inneren des Café „Trauma“ in Korneuburg mit Motiven aus dem Zyklus „Die Traumtänzer“, entstanden ebenso in diesem Jahr.

2006 wurde der Zyklus „Beauty Galaxy“ mit dem Oktagon, aber auch „Des Jägers letztes Ma(h)l“, gemalt.

2007 wurden vor allem überdimensionale großformatige Gemälde auf Leinwand kreiert.

2008 brachte im Frühjahr kurz hintereinander zwei sehr erfolgreiche und gut besuchte Ausstellungen in Klosterneuburg (siehe unter „News“ und „Blogs“). Die Auftragsarbeiten werden immer häufiger ...

Gegen Ende des Jahres 2009 beginnt der Künstler Bücher zu schreiben. Zuerst sollte es eine Autobiographie werden, doch es kommt anders. Er schreibt seine Erinnerungen über die 50er-, 60er- und 70er-Jahre nieder. Einerseits wird es ein Buch über seine Erlebnisse im Wiener Prater, andererseits über sein Künstlerleben in Klosterneuburg. Dazwischen entstehen immer wieder Auftragsarbeiten, wie beispielsweise großflächige Wandmalereien.

In der Zeit von Juni 2010 bis Juli 2011 entstehen über 3000 Entwürfe für die Firma Februar-Art (www.februar-art.at), unter anderem als Endlosmuster mit verschiedenen Motiven für Stoffdrucke und Tapeten.

Am 6. November 2010 fand eine Vernissage seiner Werke in der Café-Konditorei Baumeister in Klosterneuburg statt (siehe unter „News“ und „Blogs“).

Im April 2011 wird von Binder Hansl die älteste Schießstätte im Wiener Prater neu gestaltet - „Alaska Trail“ gegenüber dem Schweizerhaus.

Im darauffolgenden Jänner lässt Binder Hansl seine „Cleanytronier“ wieder aufleben, die bereits 1987 entstanden sind und auch der Auslöser für seine Künstlerkarriere waren. Er überzeichnet die „Cleanytronier“ neu und schreibt an einem Buch, das reichlich illustriert wird.


     Die Cleanytronier kommen!“


Man glaubt es kaum: die Cleanytronier sind 2012 25 Jahre alt geworden. Ein Jahr jünger ist die Präservativserie „Superlovers“. Im Sommer 1991 waren die „Cleanytronier“ und die „Superlovers“ bereits im Palais Palffy im Rahmen der „1. Wiener Comix-Ausstellung“ zu sehen.

Siehe bei den Photos unter Karrikaturen und auf der Website www.cleanytronier.at.

In Guntramsdorf entstand ein riesiges Restaurant, das „ELIA“. Binderhansl wurde beauftragt, die Fassade mit dem von ihm kreierten Logo und der Beschriftung zu versehen. Im Inneren des Lokals, wie z.B. im Kinderspielzimmer, sind Binderhansls Malereien zu sehen. Auf einem Teil der Außenfassade sieht man einen gemalten, über 4 m hohen Bacchus.

Die Wandgestaltungen einiger Privatschwimmbäder und auch Schutzheilige, wie z.B. Christophorus, Floriani oder der Hl. Georg, zieren seit 2012 die Wände von enigen Häusern. Auch einige Porträts wurden angefertigt.

2013 beginnt mit einer ganz miesen Auftragslage. Binderhansl hatte viel Zeit, über sein Leben nachzudenken. Er beginnt an einer Trilogie mit dem Arbeitstitel „Aufgeschnappt“ zu arbeiten. Der Inhalt: Die 50er-, 60er-, 70er- und 80er-Jahre, wie er sie erlebte. Tausende Redewendungen, Kraftausdrücke und ein paar deftige Gschichteln. Der Inhalt ist teilweise streng Jugendverbot, doch der Künstler glaubt daran, dass auch solche Sachen es wert sind, nicht in Vergessenheit zu geraten. Handels es sich dabei doch auch um eine Art „Kulturgut“.

 

Biographie

Hans Binder


Adresse: 3411 Klosterneuburg-Weidling

               Hauptstraßé 108


Telefon:  +43 664 640 0446


E-Mail:    hans-binder@gmx.at


Der Künstler mit den schönsten Händen


Schwerpunkte:


Lüftlmalerei,

großformatige Bilder,

Wand- und Fassadenmalereien,

Planenmalereien,

Gemälde,

Karrikaturen

Auftragsarbeiten

und vieles mehr

Künstlerrunde beim Heurigen in Klosterneuburg -Weidling (v.l.n.r.):

Manfred Deix, Binder Hansl,

Gottfried Helnwein, Marietta Deix und Amigo.